autobiographische Erinnerungen
Arnim von Strelitz 1914 geborener Sohn einer Kleinadelsfamilie mit Gutsbetrieb und grossen Besitzungen in Brandenburg, schlug den ihm vorgegebenen Weg der Offizierslaufbahn ein. Anfang des Zweiten Weltrieges kam er über Zwischenstationen in Holland und Frankreich an den Kriegsschauplatz "Ostfront". Bei einem von ihm geleiteten Sonderauftrag verirrte sich seine Gruppe. Sie fanden fernab von Moskau Unterschlupf in einer Datscha und lebten dort über drei Jahre mit vertriebenen Wolgadeutschen zusammen, bis sie von der Roten Armee entdeckt wurden. Für die Soldaten folgte nun der Abtransport nach Sibirien in ein Gefangenenlager und für Arnim von Strelitz somit die Trennung von seiner neuen Liebe und ihrer gemeinsamen Tochter.
Nach anstrengendem Überlebenskampf im Lager kehrte er 1949 nach Ostdeutschland zurück, musste aber feststellen, dass es sein Familie und auch einen Platz für ihn unter den neuen Machtverhältnissen dort nicht mehr gab. In der Schweiz fand der schliesslich eine zweite Heimat, von wo er im hohen alter, als "Glasnost" es ermöglichte, wieder nach Russland reist, um die Spuren und die Geschichte seiner verlorenen zweiten Familie zu finden.
Arnim von Strelitz schildert in seinen autobiographischen Erinnerungen das bewegte Schicksal seines Lebens, das durch die dramatischen politischen Ereignisse dieses Jahrhunderts mitgeprägt wurde.
- Herausgeber : Fouqué Literaturverlag
- Erscheinungstermin : 1999
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 272 Seiten, SC
- ISBN-10 : 3826743660
- ISBN-13 : 9783826743665
