Dem Alter entsprechende Gebrauchs- und Lagerspuren, Besitzerstempel auf dem Vorsatz, ansonsten sehr gut erhaltenes, sauberes Exemplar.
In seiner Untersuchung über Paulus betont Schweitzer dessen mystische Dimension, aus der heraus Paulus nur die Ethik Jesu und die mythologische Dimension seiner Kreuzigung und Wiederauferstehung als Christus beachte und die Parusie-Verzögerung als Aufforderung zur weltweiten Ausbreitung der Lehre Christi als Voraussetzung für den Beginn des Reiches Gottes interpretiere, zumal Christen schon im Diesseits Teil des Reiches geworden seien (zum Beispiel Römerbrief 6, 1–14, Epheserbrief 2,5 ff). Die von Paulus betriebene Bekehrung von Heiden zu Christus mache über den eingeschränkten Kreis der Jünger hinaus die christliche Gemeinde (und später die Kirche) zum eigentlichen Vermächtnis Jesu; seine Kreuzigung sei nicht das Ende, sondern der Anfang der Eschatologie, die durch die zweite Rückkehr des „Gottessohnes“ vollendet werden soll. Sowohl Schweitzers Deutung der Gestalt Jesu als auch seine Sicht von Paulus wurden von der überwiegenden Mehrzahl der zeitgenössischen Theologen abgelehnt.
Verlag von J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen 1930
HC geb. mit 407 S.
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